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Artikel vom 18.11.2011, von Elke
Videoblog
Mit dem Internet sind die Möglichkeiten, sich der Außenwelt mitzuteilen, ins Unendliche gewachsen. Neben geschriebenen Blogs nutzen nun auch immer mehr User Plattformen wie youtube für ihren Internetauftritt. In Form von Videoblogs präsentieren viele Menschen sich selbst und Themen, die sie interessieren. Jeder kann mitmachen, so entsteht ein breites Spektrum an Themen für unterschiedliche Zielgruppen. Viele User gestalten ihren Videoblog wie einen Ratgeber für die verschiedensten Lebensbereiche: Von Nachhilfeunterricht in Mathematik bis zu einer Anleitung zur extravaganten Rasur bleibt fast nichts unausgesprochen. Inhalte mit sexuell stark anstößigen oder rassistischen Aussagen werden aber selbstverständlich von youtube gesperrt um vor allem Jugendliche zu schützen, welche einen großen Anteil der Zuschauerschaft ausmachen. Besonders beliebt beim Publikum sind Videos mit Make-up- und Frisuren-Tipps, in denen Produkte oder Trends vorgestellt und sogleich ausprobiert werden. Andere Videoblogger erzählen einfach ihre Gedanken zu verschiedenen Bereichen, die sie derzeit beschäftigen oder positionieren sich zu aktuellen Themen. Häufig geht es um Statements rund um das Internet, um Computerspiele oder Unterhaltung allgemein, aber auch politische, gesellschaftliche und alltägliche Aspekte ganz abseits der virtuellen Welt sind von Bedeutung. Während einige ihre Blogs zu kurzen Filmen zusammenschneiden, mit Animationen und Effekten bearbeiten und sich somit einen gezielten Auftritt im Internet verschaffen, legen andere einfach von ihrem nicht gemachten Bett aus jedes Detail ihres Privatlebens offen. Beliebtheit beim Publikum erreichen allerdings beide Formate, wie die Bewertungsstatistiken zeigen. Der Zuschauer kann im Übrigen nicht nur Bewertungen und Kommentare zu den Videos abgeben, sondern auch den Videokanal des Bloggers abonnieren, um ihn zu unterstützen und immer über die neuesten Videos informiert zu sein. Ab einer bestimmten Anzahl von Abonnenten besteht sogar die Möglichkeit, mit den Videos etwas Geld zu verdienen. Ein Videoblog kann einem zu einem gewissen Bekanntheitsgrad im Internet verhelfen und vielleicht sogar das Sprungbrett für eine Karriere in der Medienwelt darstellen, allerdings braucht es dazu viel Ausdauer und ein dickes Fell. Denn jeder, der sich dafür entscheidet, auf diese Weise in die Öffentlichkeit zu treten, muss damit rechnen, dass er auch mit negativer Kritik oder sogar mit Beleidigungen übelster Art konfrontiert wird.
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